Blaue Wunder - weblog@myblog.de

Neko

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Sag mir

Sag mir, was Liebe ist,
doch nicht mit deiner Stimme:
hab schon so viele Worte gehört
und die meisten vergessen.

Zeig mir, was Liebe ist,
doch nicht mit deinen Augen:
hab schon so viele Blicke in mein Herz gelassen,
und keiner ist geblieben.

Laß mich fühlen, was Liebe ist,
doch nicht mit deinem Körper:
bin schon so oft umarmt worden,
weiß kaum noch, von wem.

Sei einfach bei mir,
laß dein Schweigen meine Zweifel zerschmelzen.
Bleib bei mir.
Sei alles, was mir bleibt.

Hans Kruppa



~ * ~ + ~ * ~


Es ist für mich nicht wichtig, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

Es ist für mich nicht wichtig, wie alt Du bist. Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leides berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich will wissen ob Du mit dem Schmerz - meinem und Deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich will wissen ob Du mit Freude - meiner und Deiner - dasitzen kannst, ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es ist für mich nicht wichtig, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob Du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.

Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: "Ja!"

Es ist für mich nicht wichtig zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast. Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es ist für mich nicht wichtig, wer Du bist und wie Du hergekommen bist. Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast. Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.

Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit Dir zusammen bist.


*Man sagt Sterne seien Beschützer,
und erhellen die Welt mit Glitzer,
doch einer der schönsten Sterne,
glitzert in weiter Ferne,
Sein Licht kaum noch auf die Erde klingt,
Ist es sein Licht das mich zum lachen bringt,
so ein Stern bist auch Du,
Siehst mich nicht aber zwinkerst mir zu.

*Es wird nie mehr
so wie früher sein,
doch ich bilde es mir
immer ein.
Ich hänge wieder wie so oft
in der Vergangenheit.
Freunde kommen,
Freunde gehen,
Menschen ändern sich extrem.
Was bleibt ist die Erinnerung
an eine schöne Zeit.

*Es kommt eine Zeit im Leben,
da bleibt einem nichts anderes übrig,
als seinen eigenen Weg zu gehen.
Eine Zeit, in der man eigenen Träume verwirklichen muß.
Eine Zeit, in der man endlich für die eigene Überzeugung
eintreten muß!

*Interessiere Dich nicht für das Aussehen, es kann täuschen.
Interessiere Dich nicht für Reichtum, es wird sich auflösen
Suche jemanden, der Dich zum Lächeln zwingt.
Denn oft reicht ein einfaches Lächeln aus
um den dunkelsten Tag zu erhellen.
Suche jemanden, der dein Herz zum Lachen zwingt.

*Von Freundschaft zu schreiben, ja das ist nicht schwer,
doch Freunde zu bleiben erfordert oft mehr.
So sieht man sich täglich und sagt \"du bist mein Freund\".
Doch sind\'s nicht die Seelen die Freunde vereint?
Jeder nur spricht, die Freundschaft hält,
doch keiner bedenkt wie leicht sie zerfällt.
Quält dich der Kummer dann geh zu deinem Freund,
doch hör auch zu, wenn SEINE Seele weint.
Der Körper zeigt die Seele oft spiegelverkehrt.
Ein Freund wendet sie und schätzt ihren Wert.
Ins innerste deines Herzens lass ihn hinein,
nur dann können Freunde
\"FREUNDE\"
sein.

*Ein Freund gehört zum Leben, wie der Mond zur Nacht!
Er ist derjenige, der mein Leben heller macht.
Alles kann ich mit ihm machen,
weinen oder lachen.
Er hat immer ein offenes Ohr
und verschließt meine Probleme in einen Tresor.
Ist er auch manchmal nicht zu sehen,
weiß ich, dass er wird zu mir stehen.
Schweigen kann ich manchmal mit ihm auch
Ein Freund ist der, den ich am meisten im Leben brauch.


*Meer

Mein Blick gerichtet aufs Meer,
auf die endlichen Weiten der See.

Meine Träume ertrunken wie Steine,
erbarmunglos in den Wellen.

Meine Hoffnung besiegt von mir selbst,
von meiner Trauer.

Meine Trauer bestätigt durch Tränen,
die mir aus den Augen fielen.


*Weißt du noch wie’s war
Kinderzeit wunderbar
Die Welt ist bunt und schön
Bis du irgendwann begreifst
Dass nicht jeder Abschied heißt
es gibt auch ein Wiedersehen
Ach und könnt ich doch
Nur ein einz’ges mal die Uhren rückwärts drehn
Denn wie viel von dem was ich heute weiß
Hätt ich lieber nie gesehen

*

Für Dich geb ich
dem Wahnsinn die Hand

Hin und wieder stell' ich fest,
daß ich nicht mehr lachen kann
Über Sachen die ich früher lustig fand
Hin und wieder merk' ich auch,
daß ich keine Menschen brauch'
und lieber ganz alleine bin
Doch der Schmerz ist zuckersüß
und irgendwie auch so vertraut
ich hab' mich dran gewöhnt
So fehlt zur letzten Konsequenz
einmal mehr das bißchen Mut
und die paradoxe Wut darüber
wird im Traum ertränkt
von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins
Hin und wieder wird mir klar,
daß alles anders geworden ist,
als es scheint, daß es früher einmal war
Hin und wieder spüre ich,
daß ich die Sonne nicht mehr mag,
weil ich das helle Licht nicht mehr ertrag'
Doch der Schmerz ist zuckersüß
und irgendwie auch so vertraut
ich hab' mich dran gewöhnt
So fehlt zur letzten Konsequenz
einmal mehr das bißchen Mut
und die paradoxe Wut darüber
wird im Traum ertränkt
von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins
Wie ein Quadrat in einem Kreis,
eck' ich immer wieder an
obwohl ich doch schon lange weiß,
daß ich niemals ändern kann
was sich niemals ändern wird,
weil das Schlechte immer bleibt
und doch die Sonne wieder scheint,
scheißegal was auch passiert
Immer wieder stell ich fest,
daß das hin und wieder immer
öfter ständig ist.


Wizo - Quadrat im Kreis



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